Pflegekonzept
Das Pflegekonzept einer sogenannten aktivierenden Pflege bezieht bewusst die Ressourcen des Bewohners, seine verbliebenen Kräfte und Energien mit ein und macht diese für die Pflege nutzbar. Professionelle Hilfe wird nur da angeboten, wo sie benötigt wird. Ziel ist es, verbliebene Fähigkeiten zu erhalten und nicht mehr vorhandene Fähigkeiten so weit wie möglich zu reaktivieren. Bei dieser aktivierenden Pflege werden insbesondere das Selbstbestimmungsrecht, die Wünsche und Bedürfnisse des Bewohners berücksichtigt.
Stolz ist die Stiftung auf seinen großen Kreis der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Bei nahezu allen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Hauses wirken ehrenamtliche Helfer mit. Dieser Kreis von Helfern stellt einen unverzichtbaren Bestandteil im zwischenmenschlichen Beziehungsgeflecht dar.
Die vollstationäre Versorgung umfasst für jeden Bewohner eine Versorgung mit den erforderlichen Leistungen der Unterkunft, der Verpflegung sowie der Pflege und Betreuung. Diese erforderlichen Leistungen sind mit dem täglichen Heimentgelt abgegolten. Der Inhalt der auf der Grundlage des Versorgungsvertrages zu erbringenden erforderlichen Regelleistungen ist nach Art, Inhalt und Umfang landeseinheitlich verbindlich zwischen den Pflegekassen und den Einrichtungen festgelegt (Rahmenvertrag nach § 72 SGB XI).
Ganzheitliche Pflege bedeutet, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten. Neben den körperlichen Bedürfnissen werden auch die geistige und seelische Verfassung sowie die persönliche Lebensgeschichte berücksichtigt.
Die Pflege orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten und Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner. Durch aktivierende Unterstützung sollen vorhandene Fähigkeiten erhalten und die Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange gefördert werden.
Die individuellen Wünsche, Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner bilden eine wichtige Grundlage der Pflegeplanung. Ziel ist es, persönliche Vorlieben zu berücksichtigen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Angehörige können wichtige Informationen zur Lebensgeschichte, zu Gewohnheiten und persönlichen Bedürfnissen beitragen. Der Austausch mit ihnen unterstützt eine individuelle Pflege und trägt dazu bei, die Betreuung auf die jeweilige Person abzustimmen.
Eine individuelle Pflege, die persönliche Bedürfnisse respektiert und vorhandene Fähigkeiten fördert, kann wesentlich zur Lebensqualität beitragen. Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern Sicherheit, Orientierung und eine würdevolle Betreuung im Alltag zu ermöglichen.